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Spruch des Monats


Das aufrichtige, geduldig Warten auf Gott mit liebender Beharrlichkeit ist die Aufgabe der Spiritualität des Seins. (Franz Jalics)


Kennzeichen eines geduldigen Menschen ist es, warten zu können. Doch gerade das Warten fällt uns oftmals schwer. Wir bewerten die Zeit des Wartens als verlorene Zeit, in der wir doch soviel anderes wichtigeres tun könnten. Die Natur zeigt uns, dass erst die Wartezeit Wachstum ermöglicht. In der Zeit, in der scheinbar nichts geschieht, sammelt ein Baum neue Kräfte um im Frühling Blätter, Knospen und Früchte zu entwickeln, die im Sommer geerntet werden können. Wachstum geschieht still und lautlos – auch in uns! Gestehen wir uns und auch anderen diese Zeit zu!

Internationales Symposium “Mystagogies of the Spiritual Exercises 500 Years afterwards” vom 12.-18. Juni 2022 in Manresa, Spanien

Vor 500 Jahren verbrachte Ignatius von Loyola ein Jahr als Einsiedler in Manresa. Frucht dieser Zeit sind seine „Geistlichen Übungen“, die bis heute zu den Grundlagen jesuitischen Denkens gehören.

Ziel des Symposiums ist es in Dialog zu treten, wie die Mystagogie der Exerzitien in der heutigen Welt vermittelt werden kann. Denn auch heute suchen und sehnen sich die Menschen nach Gott. In dem Symposium wird es darum gehen, die besten Exerzitien-Praktiken kennenzulernen und sich über neue, kreative Möglichkeiten und neue Herangehensweisen auszutauschen.

Es ist für mich eine große Freude, im Rahmen dieses internationalen Symposiums, den Exerzitienweg von Franz Jalics vorzustellen und im Anschluss an das Symposium den Teilnehmenden, zusammen mit P. Javier Melloni SJ, einen 8-tägigen Exerzitienkurs zu geben.  

Die Technik macht es möglich, dass man an dem Symposium online teilnehmen kann. Wer daran Interesse hat, findet hier weitere Informationen.

Nächste Meditationskurse mit freien Plätzen:

5.-8.05.2022 auf dem Sonnenhof, Schweiz. “Sei achtsam auf Dich selbst um achtsam zu sein für Gott.” Nähere Informationen siehe hier

8.-15.08.2022 in Münsterschwarzach. “Im Schweigen liebt man am Glühensten.” Nähere Informationen siehe hier

22.-28.08.2022 in Selbitz. “Mit dem Namen Jesu beten.” Nähere Informationen siehe hier

“Der Weg der Kontemplation – einfach aber nicht immer leicht

Franz Jalics wurde 1976 in Argentinien von Paramilitärs verschleppt und monatelang gefangen gehalten. Das Wiederholen des Namens Jesu half ihm, daran nicht zu zerbrechen. Nach seiner Freilassung entwickelte er eine schrittweise Hinführung zu dieser schlichten Gebetsweise, die er in den Folgejahren tausenden von suchenden Menschen vermittelte.

Karin Seethaler erläutert markante, richtungsweisende Aussagen aus seinen Büchern, beleuchtet sie aus unterschiedlichen Perspektiven und konkretisiert sie mit Beispielen aus der eigenen Praxis. Sie zeigt auf, wie der Weg der kontemplativen Tradition den Bedürfnissen heutiger Menschen entspricht, die sich in ihrer Beziehung zu Gott nach Stille, Einfachheit und Unmittelbarkeit sehnen.

“Karin Seethalers Buch führt überzeugend und verständlich in die Kunst der Kontemplation ein. Es ist die Kunst der kontemplativen Herangehensweise an das Leben, die die vielen Wunden und Erschütterungen in der heutigen Welt heilen kann.” (Tomás Halík)

Werfen Sie hier ein Blick ins Buch

Lesen gegen Corona

Ein Projekt vom Verband Deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen der Region Ostbayern
Besonders in einer Krisenzeit ist es wichtig, darauf zu achten, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Natürlich drängen sich die Schwierigkeiten in den Vordergrund. Doch sie sind nicht die einzige Realität. Genau dies wollte ich bei meiner kurzen Lesung zum Ausdruck bringen. Hören Sie hier, was ich dazu aus meinen Büchern vorlese.

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