Spruch des Monats
Spruch des Monats:
Gott wohnt dort, wo man ihn einlässt. (Martin Buber)
“Es ist klar: In eine volle Tasche kann man nichts mehr hineingeben und ein volles Glas muss erst geleert werden, bevor wieder etwas hineingeschüttet werden kann. Es braucht ein Fassungsvermögen, einen Freiraum bzw. eine Leere, um Neues aufzunehmen. Diese Gesetzmäßigkeit trifft auch auf die Beziehung zu Gott zu. Bereits die Geburt Jesu zeigt, dass Gott nur dort zur Welt kommen kann, wo er einen Platz vorfindet, und sei es in einem Stall. Gott Einlass zu gewähren ist kein einmaliger Vorgang, sondern es ist ein beständiger Prozess des Leerwerdens und Loslassens.” (Auszug aus meinem Buch: Der Weg der Kontemplation – einfach aber nicht immer leicht)
Advent lädt dazu ein, Ballast loszulassen, damit innerer Freiraum entsteht und das Herz empfänglich wird für die leise Gegenwart Gottes in uns. Es ist eine Zeit, Gott in mir den Weg zu bereiten und der eigenen Sehnsucht nachzuspüren. Doch wie kann das gehen?
Schon 5 Minuten täglich machen einen Unterschied: Mitten im Alltag lasse ich Beschäftigungen los, halte inne und unterbreche für fünf Minuten mein Machen und Tun. Ich nehme stattdessen meinen Atem wahr und achte auf mein augenblickliches Befinden. Ich erinnere mich daran: Gott ist auch da. Dies sind kostbare Augenblicke, die mich mit mir selbst verbinden und mit meiner Sehnsucht, Gott in mir Einlass zu gewähren. Diese Sehnsucht wird mich leiten.
Aktueller Hinweis:
Am 26. Januar 2026 starte die Online-Hinführung zum Herzensgebet an sechs Abenden: Nähere Informationen und Anmeldung: Klicke hier
Hier gibt es noch freie Plätze:
30.01. – 01.02.2026: Meditationswochenende in Haus Werdenfels. Weitere Informationen und Anmeldung: Klicke hier
08. – 15.02.2026 : Kontemplative Exerzitien auf dem Lindenberg: Weitere Informationen und Anmeldung: Klicke hier
Alle weiteren Kurstermine finden Sie hier
“Der Weg der Kontemplation – einfach aber nicht immer leicht” (zur Zeit leider vergriffen)

Franz Jalics wurde 1976 in Argentinien von Paramilitärs verschleppt und monatelang gefangen gehalten. Das Wiederholen des Namens Jesu half ihm, daran nicht zu zerbrechen. Nach seiner Freilassung entwickelte er eine schrittweise Hinführung zu dieser schlichten Gebetsweise, die er in den Folgejahren tausenden von suchenden Menschen vermittelte.
Karin Seethaler erläutert markante, richtungsweisende Aussagen aus seinen Büchern, beleuchtet sie aus unterschiedlichen Perspektiven und konkretisiert sie mit Beispielen aus der eigenen Praxis. Sie zeigt auf, wie der Weg der kontemplativen Tradition den Bedürfnissen heutiger Menschen entspricht, die sich in ihrer Beziehung zu Gott nach Stille, Einfachheit und Unmittelbarkeit sehnen.
“Karin Seethalers Buch führt überzeugend und verständlich in die Kunst der Kontemplation ein. Es ist die Kunst der kontemplativen Herangehensweise an das Leben, die die vielen Wunden und Erschütterungen in der heutigen Welt heilen kann.” (Tomás Halík)
Werfen Sie hier ein Blick ins Buch
Ein Projekt vom Verband Deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen der Region Ostbayern
Besonders in einer Krisenzeit ist es wichtig, darauf zu achten, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Natürlich drängen sich die Schwierigkeiten in den Vordergrund. Doch sie sind nicht die einzige Realität. Genau dies wollte ich bei meiner kurzen Lesung zum Ausdruck bringen. Hören Sie hier, was ich dazu aus meinen Büchern vorlese.
Wendepunkte Newsletter
Tragen Sie sich in meinem Newsletter ein.Sie erhalten Informationen über Meditation und meine Veranstaltungen.
Newsletter abonnieren
