Spruch des Monats:

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir keine Engel sind, sondern einen Körper haben. Engel sein zu wollen, solange wir auf dieser Erde weilen – und so fest auf der Erde stehen wie ich – ist Unsinn. (Teresa von Ávila)

Die Meditation beginnt mit der bewussten Wahrnehmung meines Körpers, der von Anfang an Aufmerksamkeit einfordert. Wenn ich zum Beispiel einen Sitz einnehme, der nicht meiner körperlichen Konstitution entspricht, reagiert er mit Schmerz. Deshalb wähle ich den Sitz, der es mir ermöglicht, still und bewegungslos mit einem entspannt aufrechten Oberkörper zu meditieren. Die gewählte Sitzweise ist für den Meditierenden nicht ohne Bedeutung. Wie bereits den Mönchsvätern bekannt war, besteht eine wechselseitige Einwirkung von Körperhaltung und geistiger Haltung. Ich nehme dann zunächst den Kontakt zum Boden wahr, der mich trägt und hält. Nacheinander achte ich dann auf die einzelnen Körperteile, angefangen von den Fußsohlen bis hin zum Scheitel. Ich achte einige Augenblicke darauf, wie mein Atem kommt und geht. Mit der konkreten Körperwahrnehmung komme ich in Kontakt und in Beziehung zu mir selbst. Diese spürbare Verbindung zu mir sind die Grundlage und der Beginn für meine Hinwendung zu Gott. Denn so fragte der hl. Augustinus zu Recht: “Wenn du dir selbst fern bist, wie kannst du dann Gott nahen?” (Auszug aus: Zum Einklang finden mit sich und den anderen)

Aktuelle Hinweise

Hier gibt es noch freie Plätze:

20.05.-26.05.2024 Kontemplative Exerzitien in Haus Werdenfels
06.06.-09.06.2024 Kontemplative Kurzexerzitien auf dem Sonnenhof, Gelterkinden / Schweiz
28.06.- 30.06.2024 JUST BE – Abenteuer der Stille erleben für junge Erwachsene in Haus Werdenfels
12.09.-15.09.2024 Tage der Achtsamkeit – Kontemplation – Ein Versöhnungsweg mit sich selbst – in Haus Werdenfels

Alle Kurstermine finden Sie hier

.“Der Weg der Kontemplation – einfach aber nicht immer leicht

Der Weg der Kontemplation - einfach, aber nicht immer leicht

Franz Jalics wurde 1976 in Argentinien von Paramilitärs verschleppt und monatelang gefangen gehalten. Das Wiederholen des Namens Jesu half ihm, daran nicht zu zerbrechen. Nach seiner Freilassung entwickelte er eine schrittweise Hinführung zu dieser schlichten Gebetsweise, die er in den Folgejahren tausenden von suchenden Menschen vermittelte.

Karin Seethaler erläutert markante, richtungsweisende Aussagen aus seinen Büchern, beleuchtet sie aus unterschiedlichen Perspektiven und konkretisiert sie mit Beispielen aus der eigenen Praxis. Sie zeigt auf, wie der Weg der kontemplativen Tradition den Bedürfnissen heutiger Menschen entspricht, die sich in ihrer Beziehung zu Gott nach Stille, Einfachheit und Unmittelbarkeit sehnen.

“Karin Seethalers Buch führt überzeugend und verständlich in die Kunst der Kontemplation ein. Es ist die Kunst der kontemplativen Herangehensweise an das Leben, die die vielen Wunden und Erschütterungen in der heutigen Welt heilen kann.” (Tomás Halík)

Werfen Sie hier ein Blick ins Buch

Ein Projekt vom Verband Deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen der Region Ostbayern
Besonders in einer Krisenzeit ist es wichtig, darauf zu achten, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Natürlich drängen sich die Schwierigkeiten in den Vordergrund. Doch sie sind nicht die einzige Realität. Genau dies wollte ich bei meiner kurzen Lesung zum Ausdruck bringen. Hören Sie hier, was ich dazu aus meinen Büchern vorlese.

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